Kulturell interessant ist Kusu Island. Wir besuchten diese Insel während der Pilgerzeit im Oktober (dem 9 Mondmonat) an der sowohl Muslime als auch Buddhisten teilnehmen.
Den Geschehnissen am 11. September ist es wohl zu verdanken, dass mein Rucksack auf eventuelle Waffen hin durchsucht wird. Alle Asiaten kommen ohne Probleme durch.
Das Ziel der Buddhisten ist ein Chinesischer Tempel, an dem sie zum Gott des Wohlstandes beten. Die Muslime zieht es zum wenige Meter entfernten Malaysischen Schrein. All dies begründet sich auf eine Legende: Zwei Fischersleute (ein Chinese und ein Malaie) wurden aus Seenot von einer riesigen Schildkröte auf diese Insel gerettet. Dort wurden sie gute Freunde und verbrachten ihr weiteres Leben auf der Insel. Um der Schildkröte für ihre Hilfe zu danken, erbauten sie dort einen Malaysischen Schrein, einen chinesischen Tempel und die große Darstellung einer Schildkröte. Mehr zu dieser Legende findet man unter folgendem Link des Museums von "Singapura".
Auf der Insel gibt es zur Pilgerzeit einen kleinen Markt auf denen man alles von religiösen Dingen bis Ramsch kaufen kann. Was mir seltsam vorkam, dass alle Leute an dem Strand in ihrer Kleidung in das Wasser gegangen sind. Für viele scheint die Pilgerfahrt scheint auch eine gut Möglichkeit für einen Familienausflug zu sein. Die Eltern spielen mit ihren Kindern am Strand und es gibt ein recht gutes Angebot an Essen. Übrigens: Von hier aus kann man im Süden bereits die zu Indonesien gehörigen Inseln wie Batram erkennen.