In einer solch sauberen Stadt stellen die klinisch reinen Kaufhäuser keinen großen Unterschied dar. Ohne auch nur einen Fuß in die Nachmittagshitze setzen zu müssen, kann man von der unterkühlten MRT (Der Metro Singapurs) schnellstens in das nächste Einkaufszentrum gelangen. Viele von ihnen, wie das Ngee-Ann-City liegen unterirdisch unter den dicht befahrenen Straßen.
Ich weiß gar nicht genau, wie ich diese Einkaufszentren beschreiben soll. Sie heben sich von den großen unserer Städte kaum ab, sind jedoch etwas luxeriöser ausgestattet und in einer viel größeren Menge vorhanden als in unseren Großstädten. Und das Ganze mit einem asiatischen Touch.
Da ich kein großer Fan von Shopping bin, gehe ich meist recht zügig durch diese Konsumtempel und bin fast froh, wie ich die schöne, warme, fast stickige Luft wieder um mich habe.
Doch wirklich begeistert bin ich von den riesigen, englischen Buchhandlungen, wie dem Borders. Die Auswahl an Büchern ist einfach umwerfend. Alleine die Abteilung für Reiseführer ist um einiges umfangreicher als in Deutschland. Auffallend ist, dass die Kinderbuchabteilung nicht verwaist ist, sondern viele Kinder mit ihren Eltern hier Bücher lesen.
Nur eine Frage bleibt für mich offen: Ob es hier wohl einen Winterschlussverkauf gibt?