 Der Briloner Kurpark
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Heute
will ich einmal in den Nationalpark Diemelsee fahren, am
Flugplatz Brilon vorbei. Als ich am Flugplatz bin, sehe
ich mir ein bisschen den Flugbetrieb an, mache ein paar
Fotos und werde plötzlich von der Tower-Lotsin
angesprochen. Sie hat mich aus dem Tower gesehen und
fragt, ob ich denn vielleicht mal daran interessiert
wäre mitzufliegen. Natürlich! Ein Flug mit dem
Motorsegler soll 30,- Kosten. Daraus entwickeln sich dann
später 3 Flüge ohne Aufpreis, weil ich wieder mal
meinen Mund nicht halten konnte, als ich gefragt wurde wo
ich wohne wegen Versicherung usw. Daraufhin gab's dann
natürlich wieder Begeisterung und ich bekomme eine
Flugstunde gratis.
 Die Hart und Ringelstein
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Der
Pilot wirft den Motor der Maschine an, ein lautes
Gedröhne macht sich im Cockpit breit, während ich die
Kommunikationskopfhörer aufsetze. Die Maschiene rollt
zum Startplatz am anderen Ende der Landebahn, der Pilot
gibt Gas und nach kurzer Zeit geht es mit hoher
Geschwindigkeit nach oben. Ein Berg in der
Einflugsschneise wird überflogen und die Turbulenzen
beginnen. Hoch -runter -zur Seite. Die Luft ist heute
sehr diesig und die Sichtweite beträgt nicht mehr als 25
km. Über uns sind Wolken. Wir überfliegen die Stadt
Brilon, ich mache das kleine Schiebefenster auf und
schiesse ein paar Fotos der Stadt. Wie ich damit fertig
bin, fragt mich der Pilot, ob ich denn auch mal steuern
will. Na warum nicht? So steuere ich meine Ziele an, die
ich vor hatte zu überfliegen. Das ist eigentlich
leichter, als ich dachte. Nur das die Turbulenzen etwas
stärker sind, wenn ich am Steuer sitze. Betonung auf
Turbulenzen, nicht dass das an mir liegen würde...
 Der Steinbruch Billstein
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Es
geht über die Hart, weiter am Flugplatz vorbei zum
Diemelsee, worüber ein paar Runden gedreht werden. Das
gibt dann machmal G-Kräfte, ich wusste gar nicht wie
schwer so eine Kamera sein kann... Dann geht es in den
Landeanflug, den ich auch bis 200 Meter vor die Bahn
selber durchführen darf und ich treffe die
Einflugsschneise sogar! Mit einem leichten Quietschen der
Reifen setzen wir ungewohnt weich auf die Landebahn auf
und Rollen zum Vorfeld. Der Motor wird abgestellt und im
Cockpit wird es wieder ungewohnt leise. Dann gehe ich mit
dem Pilot zum Tower, um die Gebühren zu bezahlen und ich
werde gefragt, ob ich denn mal Segelfliegen will.
"Die Segelflieger sind gerade aktiv und ich
spendiere Dir den Flug".
 Diemelsee
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 Noch
Bunte Wälder
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 Sieht aus wie Felder(Sind
auch welche)
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 Über Brilon
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Das
Angebot nehme ich selbstverständlich gerne an!!! So geht
es mit dem Windenschlepper an die andere Seite des
Platzes, wo die Segler stehen. Auf meinen Flug muss ich
etwa 1-2 Stunden warten. Als ich einsteige, schloddern
mir die Beine. Liegt es daran, dass einer der
Segelflieger kurz zuvor eine Bruchlandung hingelegt hat
(sehr Vertrauenserweckend!!!), oder dass die Flugzeuge
mit einem Steigwinkel von gut 70° in die Höhe
schnellen? Doch der Windenstart ist dann einfach das
genialste! Es gibt einen starken Ruck, man wird mit dem
Fallschirm auf dem Rücken gegen die Lehne gepresst und
kommt sich vor als würde man in einer Rakete in den
Himmel geschossen (Na so schlimm ist es auch wieder
nicht!) . Nach etwa 200 Metern wird das Flugzeug
ausgeklinkt und schwebt in der Luft. Der Pilot, fliegt
ein paar Kapriolen mit mehrfacher Schwerkraft, wobei die
verschnupfte Nase schön frei wird. Nach
(gefühlsmässig) kurzer Zeit geht es Mangels Thermik
wieder zu Landung und das Flugzeug setzt TOTAL
überraschend (nachdem was ich gesehen habe) weich auf
und stoppt nach etwa 50 Metern. Danach geht es dann mit
dem Windenschlepper wieder auf den Rückweg.
 Scharfenberg
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Wie
ich dann noch mal zum Tower gehe, komme ich am
Motorsegler vorbei und der Pilot fragt mich, ob ich noch
mal mitfliegen will. Was für 'ne Frage! So bin ich kurze
Zeit später wieder in der Luft und steuere das Flugzeug.
Ich Frage den Piloten, ob ich wieder auf 3000 ft gehen
soll, er zeigt nur nach oben und ich lasse den Flieger
weiter steigen. Auf 3000 ft merke ich, was er vor hat. Es
geht durch die Wolken. Ich suche ein geeignetes
Wolkenloch und peile es mit der Flugzeugspitze an. In und
zwischen den Wolken wird die Orientierung aber ein
bisschen schwierig und ich überlasse dem Piloten das
Steuer, weil meine Hand langsam steif wird. Drei Flüge
an einem Tag sind für 'nen Laien wie mich psychisch
einfach zuviel! Über den Wolken scheint dann wunderbar
die Sonne und die Aussicht mit dem Jet-Airlinern über
einem ist einfach atemberaubend, überhaupt das beste am
Fliegen!
 "Mein perfekter
Anflug"
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Der
Pilot ist dann nach einem (fast) perfekten Landeanflug
von mir sicher gelandet und verabrede mich mit ihm zum
Sommer, wenn der Segelkunstflugwettbewerb ist. Hm, ein
Looping in einem Segelflugezeug? Das wäre doch noch ein
Erlebnis...
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